Stadtregionale Ausgleichsstrategien als Motor einer nachhaltigen Landnutzung

 
Oktober 2021 - Fortbildungen mit und von RAMONA

Drei Fortbildungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten rund um das Thema 
Kompensation mit Mehrwert: Neue Wege im Umgang mit Kompensationsmaßnahmen. 

05.10.2021 - Gebündelte Kompensation und interkommunale Abstimmung

07.10.2021 - Vorsorgende Kompensation und strategisches Flächenmanagement

11.10.2021 - Möglichkeiten der multifunktionalen Gestaltung von Kompensationsmaßnahmen

Die Veranstaltungen liefern innerhalb von 2,5h kompaktes und neues Wissen aus dem Forschungsprojekt und werden online veranstaltet. 


Anmeldung sind über die Homepage der Umweltakademie Baden-Württemberg möglich:
Veranstaltungskalender - Umweltakademie - Umweltakademie (baden-wuerttemberg.de)

 

 
19.03.2021 - Vernetzungsworkshop

Vernetzungsworkshop

© VRS

Das Forschungsprojekt RAMONA hat am 19.03.2021 einen Vernetzungsworkshop zum Thema „Wachstum ohne Fläche? – Leitbilder und Strategien für Kompensation und Freiraumentwicklung in Agglomerationsräumen“ durchgeführt Ziel des Workshops war der Austausch zwischen der Forschungsgruppe mit Referenten/innen aus vier ausgewählten internationalen Regionen.

Im ersten Themenblock ‚Vorsorgende und gebündelte Kompensation in Wachstumsregionen‘ stellte Anita Neunkirchen von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin die Gesamtstädtische Ausgleichskonzeption und das Berliner Ökokonto vor. Frank Wolff vom Ministerium für Nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur Luxemburg präsentierte das Kompensationsmanagement in Luxemburg.

Im zweiten Themenblock wurde die Thematik ‚Vom Leitbild zur nachhaltigen Umsetzung vor Ort‘ diskutiert. Impulse lieferten Frau Dr. Cornelia Peters von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) Hamburg mit ihrem Vortrag zum Grünen Netz Hamburgs sowie Herr Frank Weyherter vom Stadtplanungsamt Nürnberg und Christoph Grünfelder vom Nürnberger Referat Umwelt und Gesundheit, die ihren integrierten und interkommunalen Weg der Umsetzung auf kommunaler Ebene präsentierten.

Nach jedem Themenblock wurden Fragestellungen aus der Forschungsgruppe gemeinsam diskutiert. Für RAMONA sind insgesamt drei Schwerpunkte für die weitere Arbeit von besonderer Relevanz:

Die Beiträge aus Hamburg und Berlin machten deutlich, dass die Zuordnung von Kompensationsmaßnahmen in einen spezifisch definierten Raum von großer Bedeutung ist. Die Nachvollziehbarkeit der räumlichen Verortung von Kompensationsmaßnahmen wird durch ein klar kommunizierbares Leitbild erleichtert. Die Wirksamkeit und die Bedeutung von Kompensation für diesen spezifischen Raum werden dadurch auch für Außenstehende prägnant.

Des Weiteren wurden durch die ausgewählte Vielfalt der Beiträge unterschiedliche organisatorische Ebenen deutlich: vom zentralistisch organisierten Luxemburger-Modell über die Stadtstaaten Berlin und Hamburg bis hin zur Umsetzung auf kommunaler Ebene in Nürnberg. Hierbei wurde sichtbar, wie differenziert das Kompensationsgeschehen umgesetzt werden kann und welche Herausforderungen und Chancen sich auf der jeweiligen Verwaltungsebene ergeben.

Als dritten Punkt nimmt RAMONA die wichtige Bedeutung der externen Kommunikation mit. Die auf wissenschaftlicher Basis erarbeiteten Ergebnisse müssen zielgerichtet aufbereitet werden, um diese einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Darüber hinaus können Pilotprojekte einen größeren Teil der Bevölkerung erreichen und eine Vordenkerrolle einnehmen.

RAMONA bedankt sich für den wertvollen Austausch mit den Referenten/innen und nimmt die heutigen Erkenntnisse in die weitere Forschungsarbeit mit auf.  

 
01.03.2021 - Erfolgreicher Übergang in die zweite Projektphase

Sektempfang

Virtueller Sektempfang zum erfolgreichen Übergang in die zweite Projektphase (01.03.2021 - 28.02.2022).

 
01.03.2021 - Veröffentlichung Paper in Land Use Policy

Farmers’ preferences for nature conservation compensation measures with a focus on eco-accounts according to the German Nature Conservation Act - unter diesem Titel ist die Akzteptanzanalyse von Kompensationsmaßnahmen unseres Partners Landwirtschaftliche Betriebslehre der Uni Hohenheim veröffentlicht. 

Hier finden Sie die Publikation: 

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0264837721001010

 
24.02.2021 - Weidekongress 2021 (online)

"Naturnahe Weiden - Voraussetzung für ökologische Vielfalt und Biotopvernetzung"

Neue (alte) Wege für eine weidestrategie in Kooperation mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und dem Verin zur Förderung naturnaher Weidelandschaften Süddeutschlands e.V.

Unsere Arbeitsgruppe Steillagen befasst sich mit dem Thema der Beweidung und möchte in dieser Veranstaltung einen tieferen Einblick in die aktuelle Thematik und Problemstellungen erhalten. 

weitere Informationen unter:

Veranstaltungskalender - Umweltakademie - Umweltakademie (baden-wuerttemberg.de)

 
23.02.2021 - Ökokonto - Produktionsintegrierte Kompensation (online)

Auszug aus der Tagungsankündigung

"Unter produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen werden Maßnahmen verstanden, die eine ökologische Aufwertung auf landwirtschaftlichen Flächen bringen, ohne, dass diese aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen werden. Sowohl naturschutzrechtlich als auch das bauplanungsrechtliche Ökokonto bieten die Möglichkeit bereits im Hinblick auf zu erwartende Eingriffe vorgezogene Kompensationsmaßnahmen durchzuführen."

Unter den insgesamt 6 Referent/innen befinden sich 3 RAMONA-Mitglieder. 
Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung!

Weitere Informationen finden Sie auf folgendem Flyer:
Flyer_Online-Seminar_Okokonto_-_PiK_23.02.2021.pdf (flaechenagentur-bw.de)

Ort: online

 
04.02.2021 - NACHWUCHS Raumbildforum Digital

Das vom Projekt NACHWUCHS (Nachhaltiges Agri-Urbanes zusammenWachsen) entwickelte Leitbild greift die Interessen von Landwirtschaft, Bevölkerung und Wirtschaft auf und visualisiert Strategien und Maßnahmen zur Erfüllung der Nachhaltigkeitsmission. 

Zur Veranstaltung sind alle Interessierten eingeladen, die mehr über das Raumbild und das "Making of" mit der Planungsmethodik Raumbildspiel erfahren möchten. 

Unter den Gastbeiträgen spricht unser Projektleiter Prof. Dr. Frank Lohrberg zum Thema "Zukunft von Landwirtschaft und Kulturlandschaft". 

Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung!

weitere Informationen unter:
Raumbildforum digital – NACHWUCHS Projekt (nachwuchs-projekt.de)

 
20.01.2021 - 14. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung - Fachforum 13 (online)

Das Fachforum 13 "Digitalisierung - Stellschraube einer bedarfsgerechten Flächenpolitik?" wird vom Umweltbundesamt, dem Deutschen Institut für Urbanistik und dem Institut Raum & Energie im Rahmen des UBA - Forschunsvorhabend "Bund- Länder - Dialog Fläche" durchgeführt. 

weitere Informationen unter: Zukunftsforum Ländliche Entwicklung::Startseite (zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de)

 
20.01.2021 - PiK-Workshop

Workshop Produktionsintegrierte Kompensation

Am 20.01.2021 hat die Arbeitsgruppe Produktionsintegrierte Kompensation (PiK) des Forschungsvorhabens RAMONA zu einem digitalen Workshop eingeladen. Vor mehr als 25 Expertinnen und Experten aus der Landwirtschafts- und Naturschutzverwaltung, maßgeblichen Ministerien, der landwirtschaftlichen Berufsvertretung in Baden-Württemberg sowie Kulturlandstiftungen aus verschiedenen anderen Bundesländern wurden die in RAMONA entwickelten Produkte und Forschungsansätze zu PiK vorgestellt und diskutiert. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Enno Bahrs von der Universität Hohenheim und Prof. Dr. Frank Lohrberg als Leiter des Projekts RAMONA von der RWTH Aachen begann der Workshop mit einer Arbeitssession zur allgemeinen Bedeutung der Landwirtschaft im Ballungsraum und der Frage, ob landwirtschaftliche Flächen generell noch für die Kompensation von Eingriffen herangezogen werden sollten. Diese Fragen wurden kontrovers diskutiert und es wurde deutlich, dass natürlich auch die Landwirtschaft im Ballungsraum zur Nahrungsmittelversorgung beiträgt und insbesondere auch in diesen Räumen die Produktion qualitativ hochwertiger Produkte eine große Bedeutung hat. Gerade in diesen peri-urbanen Räumen wird aber auch die Multifunktionalität der Landwirtschaft besonders deutlich, da sie zur Pflege der Natur und Landschaft als Erholungsraum für die urbane Bevölkerung beiträgt. Eine Pflege der Kulturlandschaft muss vor allem durch eine naturverträgliche Bewirtschaftung erfolgen, wodurch PiK vor allem auch im Ballungsraum eine klare Berechtigung bekommt.

Nach der Vorstellung einer Definition und grundsätzlichen Fragestellungen zu PiK, lag ein besonderer Schwerpunkt auf der rechtlichen Sicherung von Maßnahmen und dem Unterhaltungszeitraum. In Baden-Württemberg müssen auch rotierende PiK-Maßnahmen in Form von Ankergrundstücken in der Regel grundbuchrechtlich gesichert werden. Eine institutionelle Sicherung wie in Bayern ist bisweilen nicht möglich. Es wird aber deutlich, dass eine derartige Form der rechtlichen Sicherung einerseits die Akzeptanz auf Seiten der Landwirtschaft verbessern kann und anderseits auch die Umsetzung und Effektivität von PiK-Maßnahmen unterstützen kann. Hierbei könnten z.B. befristete Verträge zwischen Landwirt und Institution eine wichtige Rolle spielen. Denn die Unterhaltung von Maßnahmen über einen Zeitraum von 25 bis 30 Jahren kann für einen einzelnen Betrieb oft eine hohe Verantwortung bedeuten, gerade wenn es um für die allgemeine Vorhabenzulassung sensible Artenschutzmaßnahmen geht. Abseits der institutionellen Sicherung wird auch in der Nutzung von Flächen in der öffentlichen Hand ein Potenzial zur rechtlichen Sicherung von PiK-Maßnahmen gesehen.

Neben der Erörterung konkreter Umsetzungskriterien für ausgewählte PiK-Maßnahmen wie Blühstreifen und Lichtäcker wurde auch die in RAMONA entwickelte PiK-Suchraumkulisse vorgestellt. Der Ansatz wurde hinsichtlich einer besseren Etablierung von PiK-Maßnahmen in der Region als sehr vielversprechend angesehen. Die wichtige Kommunikation mit der Landwirtschaft vor Ort sowie eine genaue naturschutzfachliche Raumanalyse vor Ort kann diese allerdings nicht ersetzen, aber zumindest eine relevante Diskussionsgrundlage bei der Suche nach naturschutzfachlich und landwirtschaftlich sinnvollen Maßnahmen darstellen. Eine Kommunikation muss in diesem Zusammenhang auch mit den Naturschutzbehörden mit Bezug auf das planerische Gesamtkonzept stattfinden, d.h. welche Lebensräume und Arten sollen gefördert werden, Biotopverbund, welche Maßnahmen werden im Gebiet bereits durchgeführt und welche PiK-Maßnahme würde dazu passen.

Im letzten Abschnitt des Workshops wurde der Fokus noch einmal auf die Einbindung und Rolle der Landwirtschaft im Kompensationsgeschehen gelegt. Dies wurde von den Erfahrungen aus dem BMBF Projekt „stadt PARTHE land“ im Großraum Leipzig hinterlegt. Insofern hat sich gezeigt, dass PiK- Maßnahmen sowohl aus ökologischer als auch aus landwirtschaftlicher Sicht erfolgreich sein können. Dazu bedarf es gegenseitiges Vertrauen, bei dem die Landwirtschaft einen gewissen Mehrwert erkennen möchte, auch in Form einer angemessenen Wirtschaftlichkeit. Wesentlich entscheidend ist auch die fachliche Begleitung der Landwirtschaft und das Monitoring. Bisweilen sind viele Hürden bei der Umsetzung von PiK rechtlicher Natur. Zusammenfassend halten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer PiK-Maßnahmen hinsichtlich des ökologischen Aufwertungspotenzials für sinnvoll und sehen den Bedarf für PiK-Maßnahmen aus gesellschaftlicher Sicht.

Alles in allem konnte der Workshop einen guten Überblick über den Status Quo der Produktionsintegrierten Kompensation liefern und potenzielle Chancen und Herausforderungen aufzeigen. Damit wurde auch der besondere Stellenwert von PiK im Rahmen der Weiterarbeit im Projekt RAMONA deutlich.

 
15.01.2021 - RAMONA Fokuskonferenz - Übergang in Projektphase II

Am Freitag, den 15.01.2021 hat die Fokuskonferenz des Forschungsprojektes RAMONA – stadtregionale Ausgleichsstrategien als Motor einer nachhaltigen Landnutzung online stattgefunden. Die Forschungsgruppe hat den Übergang von der vorbereitenden Analyse und der Erforschung des aktuellen Kompensationsgeschehens in der Region Stuttgart hin zur Anwendungsphase als Anlass genommen, die bisherigen Ergebnisse und den Ausblick in die zweite Phase einer größeren Fachöffentlichkeit vorzustellen. Insgesamt 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Fachverwaltungen, aus dem Forschungsverbund stadtlandplus und den Kommunen Winnenden, Backnang und Vaihingen a.d.Enz waren zugeschaltet.

Die einleitenden Statements der Baubürgermeister von Stuttgart und Filderstadt unterstrichen die Bedeutung des Zusammenspiels von Kompensation und Freiraumentwicklung in Kommunen, in denen der Flächendruck an allen Ecken und Enden spürbar und die Flächensuche nicht nur für bauliche Maßnahmen, sondern auch für deren Kompensation schwierig ist. Nur in der interkommunalen Zusammenarbeit, auf regionaler Ebene und im stadtregionalen Ausgleich scheint eine Lösung des Problems greifbar. Genau hier hakt auch der Verband Region Stuttgart ein und fordert eine in übergeordnete Planungen integrierte Kompensation, die sichtbar und effizient ist.

Die Ergebnisse aus der ersten Projektphase machen allerdings deutlich, dass das bisherige Kompensationsgeschehen weder den erwarteten Effekt auf die Landnutzung, noch den Vorstellungen von regionaler Zusammenarbeit entspricht. In der Raumanalyse wurde zum ersten Mal das Eingriffs- und Ausgleichsgeschehen der letzten 20 Jahre (1998 – 2018) als Karte dargestellt. Die disperse Verteilung der siedlungsexternen Ausgleichsflächen ist sehr gut ablesbar und auch, dass sie nur leidlich dem Gebot zur Eingriffsnähe folgen. Lediglich im Einzelfall können sie übergeordneten Verbundplanungen zugeordnet werden. Es entsteht der Eindruck, dass das Kompensationsgeschehen bislang vor allem vom zufälligen  Flächenzugriff geleitet war: wo kann der Ausgleich unmittelbar und schnell fachgerecht umgesetzt werden. Dabei werden  besonders häufig landwirtschaftliche Flächen in Anspruch genommen.

Die Ergebnisse der Akteursanalyse legen die mangelnde instrumentelle Durchschlagskraft des Kompensationsgeschehens offen: Es fehlt an Umsetzung, Monitoring, Vorsorge und regionaler Einbindung.

Den eher ernüchternden Ergebnissen begegnet RAMONA mit neuen sich ergänzenden Angeboten an die verschiedenen Akteure des Kompensationsgeschehens. Ziel ist, mit der Realisierung von Kompensationsmaßnahmen ökologische und freiraumstrukturelle Mehrwerte auf kommunaler und regionaler Ebene zu schaffen. Gleichzeitig sollen Verwaltung und Politik mit  Schulungsangeboten unterstützt werden. In den Bereichen Weiterbildung, Verbundplanung/ Suchraumkulisse, siedlungsinterner Ausgleich, Kompensation in Steillagen und Produktionsintegrierter Kompensation (PIK) entwickelt RAMONA Produkte, die in der 2. Projektphase zusammen mit den Städten Stuttgart, Filderstadt sowie weiteren interessierten Kommunen in der Region umgesetzt werden sollen.

Die  Suchraumkulisse, das Weiterbildungskonzept und die Umsetzung von Pik-Maßnahmen in Kooperation mit Kommunen wurden auf der Fokuskonferenz innerhalb von Workshops vorgestellt und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert. Die Ideen und Ansätze trafen auf offene Ohren und wurden konstruktiv kommentiert.

Mit Rückenwind aus der Fachöffentlichkeit ist RAMONA nun bereit, in die zweite Phase zu starten.

 
25.11.2020 - Statuskonferenz 2020 der BMBF-Fördermaßnahme "Stadt-Land-Plus"

Die Statuskonferenz 2020 der BMBF-Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“ findet am 25. November als Online-Konferenz statt.

 

Die dritte Statuskonferenz wird einen Blick auf die neu gestarteten Verbundvorhaben legen. Für die bereits früher gestarteten Vorhaben wird der erreichte Fortschritt diskutiert. Impulse für die Vernetzung der Akteure werden gegeben. 

 

In Themenräumen zu thematischen Clustern werden Synergieeffekte identifiziert, Erfahrungen ausgetauscht und mögliche Vertiefungsthemen diskutiert. RAMONA wird in der Session "Regionale integrierte Siedlungsentwicklung - Effiziente Flächennutzung stärken" vertreten sein. 

 

Weitere Informationen sowie das aktuelle Programm finden Sie unter Stadt-Land-Plus-Webseite

 
03.11.2020 - 8. Ökokonto-Tag

Die Flächenagentur Baden-Württemberg veranstaltet mit ihren Partnern am 03.11.2020 den 8. Ökokonto-Tag als Webkonferenz.

Neben einem Sachstandsbericht und aktuellen Rechtsfragen werden Praxisbeispiele von Ökokontomaßnahmen und Waldrefugien vorgestellt.

Corona-bedingt und zum Schutz Ihrer Gesundheit findet die Veranstaltung in diesem Jahr als Webkonferenz statt.

mehr Informationen unter 

https://www.flaechenagentur-bw.de/source/Verantstaltungen/8_Oekokonto-Tag_BW/Einladung_und_Programm_8._Okokonto-Tag_2020.pdf

 
05. - 06.10.2020 - Vortrag unseres Projektpartners Universität Hohenheim

Thema des Vortrags auf dem 12. Dresdner Flächennutzungssymposium:

Perspektiven und Status Quo der Eingriffsregelung im Kontext der Landwirtschaft – das Beispiel der Region Stuttgart.

Sponagel, C.; Firlus, M.; Effenberger, N.; Angenendt, E.; Bieling, C.; Bahrs, E. (2020).

In: 12. Dresdner Flächennutzungssymposium, Dresden.

 
23. - 25.09.2020 - Auszeichnung auf der GEWISOLA-Tagung 2020

Im Rahmen der 60. Jahrestagung der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus e.V. haben die Autoren Christian Sponagel, Hans Back, Elisabeth Angenendt und Enno Bahrs vom Fachgebiet Landwirtschaftliche Betriebslehre der Universität Hohenheim eine Auszeichnung für eines der besten Konferenzpapiere erhalten.

Der Beitrag „Entwicklung von Angebotskurven naturschutzrechtlicher Kompensationsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen am Beispiel der Region Stuttgart“ beschäftigt sich dabei mit einer räumlich differenzierten ökonomischen Betrachtung von naturschutzrechtlichen Kompensationsmaßnahmen aus Sicht der Landwirtschaft in der Region Stuttgart.

Wir gratulieren herzlich!

ausgezeichnetes Konferenzpapier der GEWISOLA 2020
Autor:Sponagel, C.; Back, H.; Angenendt, E.; Bahrs, E.
Veröffentlicht:2020
Dateigröße:712,98 KB

Entwicklung von Angebotskurven naturschutzrechtlicher Kompensationsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen am Beispiel der Region Stuttgart
 
23. - 25.09.2020 - Vortrag unseres Projektpartners Universität Hohenheim

Thema des Vortrags auf der 60. GEWISOLA-Tagung:

Entwicklung von Angebotskurven naturschutzrechtlicher Kompensationsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen am Beispiel der Region Stuttgart.

Sponagel, C.; Back, H.; Angenendt, E.; Bahrs, E. (2020).

In: 60. Jahrestagung der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaues e.V., Halle (Saale).

 
09.2020 - Wissenschaftliche Veröffentlichungen unseres Projektpartners Universität Hohenheim Fachgebiet der Landwirtschaftlichen Betriebslehre

Unser Projektpartner Universität Hohenheim Fachgebiet der Landwirtschaftlichen Betriebslehre hat im Zusammenhang mit RAMONA wissenschaftliche Veröffentlichungen erstellt:

Sponagel, C.; Firlus, M.; Effenberger, N.; Angenendt, E.; Bieling, C.; Bahrs, E. (2020): Perspektiven und Status Quo der Eingriffsregelung im Kontext der Landwirtschaft – das Beispiel der Region Stuttgart. In: Meinel, G.; Schumacher, U.; Behnisch, M.; Krüger, T. (Hrsg.): Flächennutzungsmonitoring XII mit Beiträgen zum Monitoring von Ökosystemleistungen und SDGs. Berlin: Rhombos. IÖR Schriften 78. S. 63-71.

Tagungsbeiträge (referiert):

Sponagel, C.; Angenendt, E.; Bahrs, E. (2020): Kollektiver Naturschutz in der Landwirtschaft? In: 30. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Agrarökonomie (ÖGA), Universität für Bodenkultur Wien, 17.09.2020, S. 21 -22.

Sponagel, C.; Back, H.; Angenendt, E.; Bahrs, E. (2020): Development of supply curves for environmental compensation measures on farmland on the example of the Stuttgart Region in Germany. In: Proceedings of the 3rd Infer Symposium on Agri-Tech Economics for Sustainable Futures, Harper Adams University, Newport, 21.09. – 22.09.2020, S. 19 – 36.

 

 
05.03.2020 - Workshop „Stand und Perspektiven der Ausgleichspraxis“

Am 5. März wurde der Arbeitsstand des Projekts RAMONA im Gutbrodt in Stuttgart einem Fachpublikum aus Vertretern verschiedener Verwaltungsebenen, der Landwirtschaft, des Naturschutzes und der Planungspraxis vorgestellt.

Nach zwei Jahren Projektlaufzeit konnten die Ergebnisse der Raumanylse, der Akteursanalyse, sowie der Entwurf des Zielkatalogs "Gute regionale Praxis" mit den externen Experten diskutiert werden. Im Zentrum standen dabei die Fragen nach der Übertragbarkeit der Ergebnisse aus dem Vertiefungsraum Stuttgart / Filderstadt in anderen Räume, sowie die Priorisierung der Ziele. In Kleingruppen wurden die als besonders bedeutend eingestuften Ziele geschärft.

Die Ergebnisse der Diskussionen bilden die Grundlage für die Entwicklung von Strategiebausteinen und die Umsetzungsphase.

Dokumentation Workshop
Autor:RAMONA Projektkonsortium
Dateigröße:428,43 KB
Präsentationen Workshop
Autor:RAMONA Projektkonsortium, 2020
Dateigröße:8,42 MB
 
17.03.2020 - Wahrnehmung von Maßnahmen für Natur und Landschaft

Wie nehmen Erholungssuchende Kompensationsmaßnahmen wahr? Welchen Mehrwert haben Kompensationsmaßnahmen aus Sicht der Bevölkerung? Zu diesem Thema schreibt Caroline Fischer am Lehrstuhl für Gesellschaftliche Transformation und Landwirtschaft ihre Masterarbeit.

Bis zum 04. April 2020 können Sie die Untersuchung unterstützen, indem Sie über den folgenden Link an einer Befragung teilnehmen.

https://www.soscisurvey.de/Erholen/?r=7

 

 
Januar 2020 - Kompensation in der Landwirtschaft

In Kooperation zwischen dem Fachgebiet Landwirtschaftliche Betriebslehre der Universität Hohenheim und mehreren Kreisbauernverbänden aus der Region Stuttgart sowie angrenzenden Landkreisen wurden im Zeitraum von November 2019 bis Januar 2020 drei Abendveranstaltungen mit insgesamt etwa 100 Landwirten/-innen, Vertretern der Bauernverbände sowie unteren Naturschutzbehörden durchgeführt. Neben der Information über die rechtlichen Rahmenbedingungen zur naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung, der aktiven Partizipation der Teilnehmer in einer kompakten Befragung standen Diskussion und Erfahrungsaustausch zur bisherigen Kompensationspraxis im Vordergrund der Veranstaltung. Dabei lag ein besonderer Fokus auf der Betroffenheit und Akzeptanz von Kompensationsmaßnahmen auf Seiten der Landwirtschaft und die zukünftigen Gestaltungsmöglichkeiten.

 
07.11.2019 - 7. Ökokonto-Tag

Die Flächenagentur Baden-Württemberg veranstaltet mit ihren Partnern am 07.11.2019 den 7. Ökokonto-Tag in Leinfelden.

Im Zentrum stehen neben Erfahrungen mit dem Ökokonto in Baden-Württemberg dieses Jahr produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen und der Entwurf zur Bundeskompensationsverordnung.

mehr Informationen unter
www.flaechenagentur-bw.de/aktuelles/veranstaltungen/

 
29./30.10.2019 - Statuskonferenz Stadt-Land-Plus 2019

Die Statuskonferenz 2019 der BMBF-Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“ findet am 29. und 30. Oktober in Bensheim im Ortsteil Auerbach statt.

Zielsetzungen der Statuskonferenz

  • politisch fokussierte Einordnung und Diskussion der Stadt-Land-Thematik vor dem Hintergrund der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse
  • fundierter Austausch über die laufende Arbeit in den Verbundvorhaben
  • vertiefende Diskussion zum Thema Interessenausgleich

RAMONA wird bei der Konferenz gut vertreten sein. Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch mit den Kollegen der anderen Verbundprojekte.

mehr Informationen unter www.zukunftsstadt-stadtlandplus.de

 
02.04.2019 - Fachworkshop „Eingriffskompensation in urbanen Kulturlandschaften - kooperativ und produktiv“

Der Regionalverband Ruhr veranstaltet im Rahmen des MORO "Regionale Landschaftsgestaltung" den Fachworkshop „Eingriffskompensation in urbanen Kulturlandschaften - kooperativ und produktiv“. Elisabeth Angenendt und Marit Firlus von der Universität Hohenheim werden mit der Vorstellung ihrer Arbeit für RAMONA einen inhaltlichen Beitrag zu der Veranstaltung leisten.

 
18.03.2019 - Vorstellung RAMONA im Umweltbeirat Stuttgart

Hermann-Joseph Kirchholtes und Christina Eilers vom Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart stellen dem Umweltbeirat den Arbeitsstand von RAMONA  vor.

 
16.01.2019 - Roadshow Nachhaltige Entwicklung in Stuttgart

André Raichle (Umweltreferat Filderstadt) wird RAMONA im Themenblock Ressourceneffiziente Landnutzung vorstellen.

Präsentiert werden an sechs Veranstaltungsorten in ganz Deutschland außerdem kommunale Ideen und Lösungsansätze zu den Themen Energiekonzepte, Optimierung kommunaler Wasserinfrastruktursysteme.

https://roadshow-nachhaltige-entwicklung.de/programm-stuttgart/

 
15.11.2018 - 6. Ökokonto-Tag

Die Tagung bot über 300 Teilnehmenden die Gelegenheit sich über die Themen Ökokonto, Kompensation und Biotopverbund auszutauschen.
Die Evaluierung der Ökokontoverordnung und ihr Weiterentwicklungsbedarf wurden vorgestellt und aus verschiedenen Blickwinkeln kommentiert. Im Rahmen des Themenschwerpunkts innovative Ansätze der Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft wurden zum Einen produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen in der Landwirtschaft (PIK) diskutiert. Darüber hinaus stellte Prof. Dr. Frank Lohrberg das Projekt RAMONA vor. Teilnehmer aus Landratsämtern der Region Stuttgart, aus anderen Regionalverbünden und Verwaltungsebenen verdeutlichten ihr Interesse an dem Projekt. Ein weitergehender Austausch ist vorgesehen.

https://www.flaechenagentur-bw.de/aktuelles/veranstaltungen/

 
12.11.2018 - Auftaktkonferenz

Auftaktkonferenz der Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“ am 12. und 13. November 2018 im Tagungswerk Jerusalemkirche, Berlin

Unter dem Motto „Stadt-Land-Plus: Gemeinsam mehr erreichen für starke Regionen“ soll die Verknüpfung von Stadt und Land in bundesweit verschiedenen Verbundvorhaben mit Akteuren aus Wissenschaft und Praxis verbessert werden. Mit der Auftaktkonferenz zur Fördermaßnahme im Rahmen der BMBF „Leitinitiative Zukunftsstadt“ werden Impulse für die Vernetzung der Akteure gegeben sowie der Weg für einen effektiven Transfer der Pro-jektergebnisse sowohl in die Wissenschaft als auch in die Praxis ausgelotet.

Programm Auftaktveranstaltung
Autor:Stadt-Land-Plus
Dateigröße:80,5 KB
 
19.07.2018 - Projekttreffen in Ostfildern

Am 19. Juli 2018 wird ein erster Sachstandsbericht der Arbeitspakete 1 bis 3 erfolgen. Frau Groß vom Projektträger FZ Jülich, sowie Herr Ferber und Frau Reiß vom Querschnittsvorhaben werden jeweils einen Input zur Projektorganisation geben. Erstmals werden mit Frau Prof. Ilke Marschall und Herrn Prof. Michael Roth Mitglieder des Projektbeirats teilnehmen.

 
Juni 2018 - Projektbeirat

Für den Projektbeirat konnten folgende Mitglieder gewonnen werden:

Herr Prof. Dr. Werner Konold: Sprecher des Deutschen Rats für Landespflege und u.a. Mitglied im "Beirat für nachhaltige Entwicklung" der Landesregierung Baden-Württemberg

Frau Prof. Dr. Ilke Marschall: Fachhochschule Erfurt, Leiterin des Studiengangs Landschaftsarchitektur mit Forschungsschwerpunkten Kulturlandschaftsforschung, Methoden und Instrumente der Landschaftsplanung

Herr Prof. Dr. Michael Roth: Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen, Forschungsschwerpunkte: GIS-gestützte Landschaftsbildbewertung, Wahrnehmung und Planung regenerativer Energie-Vorhaben in der Landschaft

angefragt wurde außerdem:

Herr Dr. Andre Baumann: Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima, Energiewirtschaft Baden-Württemberg

 
20. - 21.06.2018 - ELSA-Tagung „Tatort Boden: Gemeinsame Lösungen für Naturschutz, Bodenschutz und Landwirtschaft" in Stuttgart

Sie wird ausgerichtet in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Stuttgart und Mitwirkung des Altlastenforums Baden-Württemberg e.V, des Bundesverband Boden e.V. und der Makroregionalen Alpenraumstrategie der Europäischen Union (EUSALP), Arbeitsgruppe 6 unter Schirmherrschaft des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Auszug aus dem Tagungsprogramm:

„Die von den Vereinten Nationen beschlossenen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) erfordern schutzgutübergreifende Lösungen. Dazu müssen alle verantwortlichen und handelnden Akteure über den Tellerrand des eigenen Arbeitsfeldes hinausschauen und ernsthaft miteinander ins Gespräch kommen.

Dies erfordert Respekt und Anerkennung für die fachlichen Anforderungen anderer Arbeitsbereiche (Mentalität) und ein Grundwissen über und ein Grundverständnis für andere Disziplinen (Fachlichkeit). Die Tagung will unterschiedliche Schutz- und Ausgleichsstrategien beleuchten, die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch bringen, Verständnis für die unterschiedlichen Aufgaben und Sichtweisen vermitteln und zur Entwicklung gemeinsamer Handlungskonzepte beitragen. Am Beispiel der EU-Strategie für den Alpenraum werden Wechselbeziehungen und Spannungsfelder zwischen ländlich geprägten Regionen und Agglomerationsräumen, insbesondere zum Thema Bodenschutz, aufgezeigt."

 

http://www.bodenbuendnis.org/index.php?id=67&L=1%27A%3D0

 
04.06.2018 - Projektbox RAMONA auf Sciebo eingerichtet

Die Austauschplattform bietet die Möglichkeit in einer selbstorganisierten Ordnerstruktur Daten und Dokumentationen online zu sammeln und auszutauschen.Zugriff (Upload und Download) ist für Projektbeteiligte über einen Gastzugang möglich. Für die Einrichtung eines Gastzugangs wenden Sie sich bitte an Christiane Humborg: humborg(at)rwth-aachen.de

Nach Erhalt einer „Einladung“ müssen Sie die Registrierung innerhalb von 36h über einen zugesandten Link bestätigen.Nach Erfolgreicher Registrierung können Sie sich unter folgendem Link einloggen:

https://gast.sciebo.de/login

 

 
04.06.2018 - KickOff – Exkursion

Als Auftakt des Projekts findet eine halbtägige Radtour durch die Gemarkung Filderstadt statt. Besucht werden verschiedenartige für Kompensationsmaßnahmen. Im Anschluss erfolgt ein Austausch zu bisherigen Erfahrungen mit der Kompensationsthematik in der Uhlberghalle in Bonlanden.

 
23.03.2018 - 1. Projekttreffen

Beim ersten Treffen aller beteiligten Projektpartnermit den jeweiligen Bearbeitern im Haus des Verbands Region Stuttgart wird der erste Ablaufplan des Projekts und die verschiedenen Rollen und Aufgaben der Partner besprochen. Die Arbeitspakete 2 und 3 starten unmittelbar. Für das AP 2 „Raumanalyse" bildet sich eine Arbeitsgruppe.