Stadtregionale Ausgleichsstrategien als Motor einer nachhaltigen Landnutzung

23.02.2021 Seminar Ökokonto // Flächenagentur BW

Auszug aus der Tagungsankündigung Ökokonto - Produktionsintegrierte Kompensation

"Unter produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen werden Maßnahmen verstanden, die eine ökologische Aufwertung auf landwirtschaftlichen Flächen bringen, ohne, dass diese aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen werden. Sowohl naturschutzrechtlich als auch das bauplanungsrechtliche Ökokonto bieten die Möglichkeit bereits im Hinblick auf zu erwartende Eingriffe vorgezogene Kompensationsmaßnahmen durchzuführen."

Unter den insgesamt 6 Referent/innen befinden sich 3 RAMONA-Mitglieder. 
Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung.

Ort: online

04.02.2021 Raumbildforum digital // NACHWUCHS

Das vom Projekt NACHWUCHS (Nachhaltiges Agri-Urbanes zusammenWachsen) entwickelte Leitbild greift die Interessen von Landwirtschaft, Bevölkerung und Wirtschaft auf und visualisiert Strategien und Maßnahmen zur Erfüllung der Nachhaltigkeitsmission. 

Zur Veranstaltung sind alle Interessierten eingeladen, die mehr über das Raumbild und das "Making of" mit der Planungsmethodik Raumbildspiel erfahren möchten. 

Unter den Gastbeiträgen spricht unser Projektleiter Prof. Dr. Frank Lohrberg zum Thema "Zukunft von Landwirtschaft und Kulturlandschaft". 

Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung!

20.01.2021 14. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung - Fachforum 13

Innerhalb des Fachforums 13 geht es um die Frage "Digitalisierung - Stellschraube einer bedarfsgerechten Flächenpolitik?" Dabei sind Projekte der BMBF-Fördermaßnahme "Stadt-Land-Plus" in dem auch RAMONA Mitglied ist.

Das Fachforum 13 "Digitalisierung - Stellschraube einer bedarfsgerechten Flächenpolitik?" wird vom Umweltbundesamt, dem Deutschen Institut für Urbanistik und dem Institut Raum & Energie im Rahmen des UBA - Forschunsvorhabend "Bund- Länder - Dialog Fläche" durchgeführt. 

 

20.01.2021 PiK-Workshop // Universität Hohenheim 

Der Projektpartner Landwirtschaftliche Betriebslehre der Uni Hohenheim befasst sich mit dem Aspekt der Rolle und Betroffenheit der Landwirtschaft im Kompensationsgeschehen. Dabei liegt ein Fokus auf der produktionsintegrierten Kompensation (PiK).

Innerhalb der projektinternen Arbeitsgruppe PiK beschäftigt man sich deshalb in Zusammenarbeit mit weiteren Projektpartnern aus dem RAMONA-Verbund mit der optimalen Verknüpfung von naturschutzfachlichen und landwirtschaftlichen Belangen bei der Planung und Konzeption von PiK-Maßnahmen und der Erstellung eines Leitfadens für die Praxis auf kommunaler Ebene.

Erste Ergebnisse werden vorgestellt und gemeinsam mit dem Fachpublikum diskutiert. Ein Autausch über bisherige Erfahrungen in der Region wird angestrebt.

Ort: online

Die Dokumentation, sowie die gezeigten Präsentationen stellen wir Ihnen hier zur Verfügung. 

Dokumentation PiK-Workshop
Autor:Sponagel, C.; Angenendt, E. und Bahrs, E.
Dateigröße:1,13 MB
Präsentationen PiK-Workshop
Autor:Bauer, L.; Etterer, F.; Maier, M. und Sponagel, C.
Dateigröße:10 MB

15.01.2021 RAMONA Fokuskonferenz

Am Freitag, den 15.01.2021 hat die Fokuskonferenz des Forschungsprojektes RAMONA – stadtregionale Ausgleichsstrategien als Motor einer nachhaltigen Landnutzung online stattgefunden. Die Forschungsgruppe hat den Übergang von der vorbereitenden Analyse und der Erforschung des aktuellen Kompensationsgeschehens in der Region Stuttgart hin zur Anwendungsphase als Anlass genommen, die bisherigen Ergebnisse und den Ausblick in die zweite Phase einer größeren Fachöffentlichkeit vorzustellen. Insgesamt 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Fachverwaltungen, aus dem Forschungsverbund stadtlandplus und den Kommunen Winnenden, Backnang und Vaihingen a.d.Enz waren zugeschaltet.

Die einleitenden Statements der Baubürgermeister von Stuttgart und Filderstadt unterstrichen die Bedeutung des Zusammenspiels von Kompensation und Freiraumentwicklung in Kommunen, in denen der Flächendruck an allen Ecken und Enden spürbar und die Flächensuche nicht nur für bauliche Maßnahmen, sondern auch für deren Kompensation schwierig ist. Nur in der interkommunalen Zusammenarbeit, auf regionaler Ebene und im stadtregionalen Ausgleich scheint eine Lösung des Problems greifbar. Genau hier hakt auch der Verband Region Stuttgart ein und fordert eine in übergeordnete Planungen integrierte Kompensation, die sichtbar und effizient ist.

Die Ergebnisse aus der ersten Projektphase machen allerdings deutlich, dass das bisherige Kompensationsgeschehen weder den erwarteten Effekt auf die Landnutzung, noch den Vorstellungen von regionaler Zusammenarbeit entspricht. In der Raumanalyse wurde zum ersten Mal das Eingriffs- und Ausgleichsgeschehen der letzten 20 Jahre (1998 – 2018) als Karte dargestellt. Die disperse Verteilung der siedlungsexternen Ausgleichsflächen ist sehr gut ablesbar und auch, dass sie nur leidlich dem Gebot zur Eingriffsnähe folgen. Lediglich im Einzelfall können sie übergeordneten Verbundplanungen zugeordnet werden. Es entsteht der Eindruck, dass das Kompensationsgeschehen bislang vor allem vom zufälligen  Flächenzugriff geleitet war: wo kann der Ausgleich unmittelbar und schnell fachgerecht umgesetzt werden. Dabei werden  besonders häufig landwirtschaftliche Flächen in Anspruch genommen.

Die Ergebnisse der Akteursanalyse legen die mangelnde instrumentelle Durchschlagskraft des Kompensationsgeschehens offen: Es fehlt an Umsetzung, Monitoring, Vorsorge und regionaler Einbindung.

Den eher ernüchternden Ergebnissen begegnet RAMONA mit neuen sich ergänzenden Angeboten an die verschiedenen Akteure des Kompensationsgeschehens. Ziel ist, mit der Realisierung von Kompensationsmaßnahmen ökologische und freiraumstrukturelle Mehrwerte auf kommunaler und regionaler Ebene zu schaffen. Gleichzeitig sollen Verwaltung und Politik mit  Schulungsangeboten unterstützt werden. In den Bereichen Weiterbildung, Verbundplanung/ Suchraumkulisse, siedlungsinterner Ausgleich, Kompensation in Steillagen und Produktionsintegrierter Kompensation (PIK) entwickelt RAMONA Produkte, die in der 2. Projektphase zusammen mit den Städten Stuttgart, Filderstadt sowie weiteren interessierten Kommunen in der Region umgesetzt werden sollen.

Die  Suchraumkulisse, das Weiterbildungskonzept und die Umsetzung von Pik-Maßnahmen in Kooperation mit Kommunen wurden auf der Fokuskonferenz innerhalb von Workshops vorgestellt und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert. Die Ideen und Ansätze trafen auf offene Ohren und wurden konstruktiv kommentiert.

Mit Rückenwind aus der Fachöffentlichkeit ist RAMONA nun bereit, in die zweite Phase zu starten.

Statuskonferenz Stadt-Land-Plus 2020

Die Statuskonferenz 2020 der BMBF-Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“ findet am 25. November als Online-Konferenz statt.

Die dritte Statuskonferenz wird einen Blick auf die neuen gestarteten Verbundvorhaben legen. Für die bereits gestarteten Vorhaben wird der erreichte Fortschritt diskuriert. Impulse für die Vernetzung der Akteure werden gegeben. 

In Themenräume zu thematischen Clustern werden Synergieeffekte identifiziert, Erfahrungen ausgetauscht und mögliche Vertiefungsthemen diskutiert. RAMONA wird in der Session "Regionale integrierte Siedlungsentwicklung - Effiziente Flächennutzung stärken" vertreten sein. 

Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch mit den Kollegen der anderen Verbundprojekte.

Statuskonferenz Stadt-Land-Plus 2019

Die Statuskonferenz 2019 der BMBF-Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“ findet am 29. und 30. Oktober in Bensheim im Ortsteil Auerbach statt.

Zielsetzungen der Statuskonferenz

RAMONA wird bei der Konferenz gut vertreten sein. Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch mit den Kollegen der anderen Verbundprojekte.

4. Projekttreffen // Workshop

Am 23.09.2019 kamen die Verbundpartner im Haus der Region in Stuttgart zusammen um erste zusammengefasste Ergebnisse aus der Arbeitspaketen 2 und 3 - Raumanalyse und Akteursanalyse zu diskutieren und zu bewerten.

Erstmals wurden räumliche Auswirkungen des Kompensationsgeschehens umfänglich ermittelt und dargestellt. Die Prozesse der Eingriffsregelung wurden durch Interviews mit zahlreichen beteiligten Akteuren analysiert. Die Ergebnisse führten zu ersten Thesen zur Bewertung des regionalen Kompensationsgeschehens, die auch als Ausgangspunkt für die Definition einer guten regionale Kompensationspraxis dienen. Ein besonderer Schwerpunkt der Akteursanalyse – die Untersuchung der Betroffenheit von landwirtschaftlichen Betrieben in der Region – wird in den kommenden Monaten weiter vertieft.

Protokoll 4. Projekttreffen
Autor: RWTH Aachen, Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur
Dateigröße:454,91 KB

 

3. Projekttreffen in Stuttgart-Rohracker

Am 05.04.2019 fand das 3. RAMONA-Projekttreffen in Stuttgart-Rohracker statt.

Bei einem geführten Spaziergang durch die Weinbergs- und Gartenlagen des Ortsteils wurden aktuelle Überlegungen der Stadt Stuttgart zur Revitalisierung der Weinberge einschl. Trockenmauersanierung erläutert und mit aktiven Weingärtnern diskutiert.

Am Nachmittag erfolgte in der Alten Kelter in Rohracker ein Austausch der Arbeitsstände der Arbeitspakete 1 bis 3. Für die Raumanalyse und Akteursanalyse liegen Ergebnisse aus ersten Auswertungsschritten vor. Für die Vertiefung und Schärfung der Auswertung konnten in der Diskussion mit dem Projektbeirat neue Erkenntnisse und Hinweise gewonnen werden.

Ein besonderer Augenmerk der Diskussion lag auf Einbeziehung der Landwirtschaft, sowohl im Forschungsvorhaben RAMONA als Schlüsselakteurin, als auch im Eingriffs- und Kompensationsgeschehen.

Protokoll 3. Projekttreffen
Autor:RWTH Aachen, Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur
Dateigröße:224,78 KB

 

Vortrag im Rahmen der „Roadshow Nachhaltige Entwicklung“

Am 16. Januar 2018 im Innenministerium Baden-Württemberg, Stuttgart.

Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe werden Kommunen über vorhandene Lösungsansätze und Produkte verschiedener Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus dem Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) informiert.

Auf Einladung des Veranstalters, dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier, wurden der „Mehrwert durch die Teilnahme am Projekt „RAMONA“ für die Stadt Filderstadt“ durch Herrn Raichle, vorgestellt.

https://roadshow-nachhaltige-entwicklung.de/impressionen-stuttgart/


 

BMBF-Auftaktkonferenz

der Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“ am 12. und 13. November 2018 im Tagungswerk Jerusalemkirche, Berlin

Unter dem Motto „Stadt-Land-Plus: Gemeinsam mehr erreichen für starke Regionen“ soll die Verknüpfung von Stadt und Land in bundesweit verschiedenen Verbundvorhaben mit Akteuren aus Wissenschaft und Praxis verbessert werden. Mit der Auftaktkonferenz zur Fördermaßnahme im Rahmen der BMBF „Leitinitiative Zukunftsstadt“ werden Impulse für die Vernetzung der Akteure gegeben sowie der Weg für einen effektiven Transfer der Projektergebnisse sowohl in die Wissenschaft als auch in die Praxis ausgelotet.


Ziele der Auftaktkonferenz:


weiterführende Informationen sowie die Dokumentation der Auftaktkonferenz:
https://zukunftsstadt-stadtlandplus.de/Termin-Detail/Auftakt_2018.html

Programm BMBF-Auftaktveranstaltung
Autor:Stadt-Land-Plus
Dateigröße:80,5 KB

 

2. Projekttreffen in Ostfildern

Am 19.07.2018 fand in den Räumlichkeiten der Flächenagentur Baden-Württemberg das 2. Projekttreffen von RAMONA statt. Neben den Verbundpartnern nahmen Mitglieder des Projektbeirats und Herr Dr. Melzer vom Querschnittsvorhaben teil.

Präsentiert und diskutiert wurden erste Arbeitsergebnisse der Arbeitspakete 1 (Projektsteuerung), 2 (Raumanalyse) und 3 (Akteursanalyse).

Herr Dr. Melzer stellte das wissenschaftliche Querschnittsvorhaben der BMBF-Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus vor. Es dient der Vernetzung, Synthese, unterstützt die Verbundprojekte bei Themen der Öffentlichkeitsarbeit und zielt durch Transfer und Ergänzungsforschung auf Synergien und einen wissenschaftlichen Mehrwert.

Im Miniworkshop QUERGEDACHT wurde Stichpunkte und Themen gesammelt, die im weiteren Projektverlauf untersucht werden sollten.

Der Projektbeirat unterstrich in der Abschlussrunde die Bedeutung der Fokussierung angesichts dieses vielschichtigen und breiten Themas und regte einen engen Austausch der Arbeitspakete Raumanalyse und Aktuersanalyse an.

Protokoll - Projekttreffen 2
Autor:RWTH Aachen
Dateigröße:277,25 KB
Ergebnisse Miniworkshops - Projekttreffen 2
Autor:RWTH Aachen
Dateigröße:213,25 KB

 

Exkursion und 1. Projekttreffen in Filderstadt

Zum Projektauftakt bereisten wir am 06.04.2018 ein Teil des Vertiefungsraums auf der Gemarkung Filderstadt mit dem Fahrrad. Bei hervorragendem Frühsommerwetter konnten wir geführt durch Frau Schwiete und Herrn Raichle vom Umweltreferat Filderstadt verschiedene Facetten der Kompensationsthematik vor Ort erleben und mit Akteuren aus Naturschutz und Landwirtschaft diskutieren.

Im Anschluss fand das erste offizielle Projekttreffen in der Uhlberghalle in Filderstadt statt. Zum Projektauftakt berichteten die Verbundpartner aus der Verwaltung, sowie die Flächenagentur und der Nabu über ihre Erfahrungen mit Ausgleichsmaßnahmen.

Frau Humborg von der RWTH stellte die Austauschplattform sciebo vor, auf der eine Projektbox für RAMONA eingerichtet wird.

Protokoll - Projektreffen 1
Autor:RWTH Aachen
Dateigröße:269,47 KB